Die Eintracht startet in Leipzig in die Liga und könnte erstmals in vier Kalenderjahren in Serie mit einem Sieg starten.
Mit einem torreichen Auftritt verabschiedeten sich die Eintracht Frauen aus dem alten Jahr. Beim 4:1-Erfolg in Essen präsentierten sich die Adlerträgerinnen effizient. Drei Treffer vor der Pause, ein früher Konter nach dem Seitenwechsel und ein Doppelpack von Anyomi sorgten für klare Verhältnisse. Auch Debütantin Østenstad fügte sich nahtlos ein, während die Offensive um Memeti, Reuteler und Anyomi immer wieder Akzente setzte.
Nach zwei gewonnenen Testspielen, 4:2 gegen Twente und 3:0 gegen Essen, richtet sich der Fokus nun wieder auf die Bundesliga. Das Spiel gegen Leipzig ist das erste Pflichtspiel des Jahres, nachdem die Partie gegen Hoffenheim witterungsbedingt abgesagt werden musste. Die Sachsen haben bereits ein Spiel mehr absolviert.
Die Bilanz spricht für die Eintracht: Vier der bisherigen fünf Bundesligaduelle gegen Leipzig gingen an die Frankfurterinnen, die letzten drei allesamt. Der einzige Sieg der Leipzigerinnen datiert aus dem Februar 2024.
Ein Blick auf die Tabelle zeigt die Ausgangslage: Die Eintracht steht mit 23 Punkten und einem Spiel weniger auf Rang sieben, Leipzig folgt mit 13 Zählern auf Platz elf – sowohl in der Gesamt- als auch in der Heimtabelle.
Beim 4:3-Erfolg im Hinspiel steuerten Memeti und Blomqvist jeweils ein Tor und eine Vorlage bei. Zuletzt unterlagen die Leipzigerinnen den Bayern mit 0:3 und kassierten insgesamt sechs Bundesliga-Niederlagen in Serie, in den letzten beiden Partien blieben sie ohne eigenen Treffer.
Rebecka Blomqvist und Erëleta Memeti.
Zahlen im Vergleich
Die Eintracht kommt in dieser Saison auf 34 Tore, Leipzig auf 20. Defensiv stehen 28 Gegentreffer bei Frankfurt und 32 bei Leipzig gegenüber. Besonders bei Standards zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Die Adlerträgerinnen kassierten noch kein Gegentor nach einer Ecke, während Leipzig bereits siebenmal nach ruhenden Bällen überwunden wurde. Auch im Ballbesitz liegt die SGE vorn (57,9 Prozent zu 51,5 Prozent).
Ein mögliches Comeback gibt es in der Defensive: Sara Doorsoun könnte erstmals seit Mai 2025 wieder in der Bundesliga auflaufen. Damals stand sie beim 2:0-Auswärtssieg in Leipzig über die volle Distanz auf dem Platz und war in dieser Saison ligaweit die Spielerin mit den meisten Ballgewinnen pro 90 Minuten.
Das Personal
Eintracht Frankfurt muss derzeit auf Amanda Ilestedt und Sophia Winkler verzichten, die sich weiterhin im Aufbautraining befinden.
Text: Eintracht.de, Foto: getty images


