HESSISCHER FUSSBALL-VERBAND e.V.

Hessische Topteams: Riera-Heimpremiere gegen Mönchengladbach

Eintracht Frankfurt trifft am Samstag um 15:30 Uhr auf Borussia Mönchengladbach. Cheftrainer Albert Riera äußerte sich in der Pressekonferenz über …

… das Personal: Jonny Burkardt hat am vergangenen Samstag nach unserem Spiel in Berlin sehr gut trainiert und war nah dran am Comeback, doch dann ist er krank geworden und musste kürzertreten. Wir werden kein Risiko eingehen und ihn am Samstag schonen. Neben Arthur Theate fehlen Oscar Højlund gelb-rotgesperrt sowie verletzungsbedingt Can Uzun, Younes Ebnoutalib und Michy Batshuayi. Farès Chaibi ist leicht angeschlagen, bei ihm werden wir am Spieltag schauen.

… Arthur Theate: Sein Ausfall ist ein großer Verlust. Es ist im Training bei einem normalen Tackling passiert, anfangs sah es gar nicht so schlimm aus, doch als er dann aufgestanden ist, hat er es gespürt. Zum Glück ist der schlimmste Fall nicht eingetreten, aber dennoch wird er uns einige Wochen fehlen. Er ist sehr enttäuscht und kam mit Tränen in den Augen zu mir ins Büro, auch weil er sich zuletzt auf einem sehr guten Weg gesehen hat. Ich habe zu ihm gesagt: „Hör‘ zu, was passiert ist, ist passiert, das können wir nicht ändern. Wir brauchen uns nun gegenseitig; du brauchst mich, um noch besser zu werden, und ich brauche dich, weil du eine fantastische Einstellung auf den Platz bringst.“ Er wird hart arbeiten, um so schnell wie möglich zurück zu sein – denn vor uns liegen viele schöne Momente.

… die Ausgangslage: Nach dem Abschlusstraining habe ich ein gutes Gefühl, wir haben den Spielern alle Informationen und den Matchplan mitgegeben. Jetzt liegt es an ihnen, ihre Qualität zu zeigen. Sie wissen, was mit und gegen den Ball zu tun ist und wie wir den Ball zurückerobern können – das ist sehr wichtig. Wir wollen dominant auftreten und einen schönen Spielstil zeigen, so wie es die Eintracht verdient.

… die Trainingswoche: Die Mannschaft nimmt die Ideen an. Wir geben den Spielern Lösungen an die Hand, dafür müssen sie sich aber wohlfühlen auf dem Platz und die unterschiedlichen Optionen kennen. Angefangen haben wir mit dem defensiven Part, wir müssen Gegentore verhindern. Nur so können wir Spiele gewinnen. Anschließend haben wir gezeigt, was wir mit dem Ball wollen – Plan A, B und C. Wenn ich vier Trainingstage habe, werde ich an drei Tagen den Fokus auf die Defensive legen. Auch Standardsituationen sind sehr wichtig; sie machen ungefähr 30 Prozent des Spiels aus, wieso also nur zehn bis 15 Minuten dafür aufbringen.

… die Herangehensweise: Unter mir werden wir kein reines Umschaltteam sein, wir werden auch den Gegner nicht schnell umschalten lassen – wir wollen Kontrolle. Wenn wir angreifen, müssen wir gleichzeitig darauf achten, nicht in mögliche Konter bei Ballverlust zu laufen. Wir müssen defensiv absolut top sein. Wenn wir den Ball verlieren, muss jeder wissen, was zu tun ist – so erlangt man schnell Kontrolle zurück. Durch die Art, wie wir Fußball spielen wollen, werden wir uns dann viele Chancen herausspielen. Sollte das Spiel laufen wie in der Hinrunde [6:4-Sieg der Eintracht; Anm. d. Red.], bekomme ich schnell weiße Haare.

… sein Heimdebüt: Ich weiß, was dieses Stadion uns geben kann. Ich habe meinen Spielern gesagt: Wir haben fantastische Fans und ein fantastisches Stadion, aber wir müssen den Fans diese Energie geben. Es liegt an uns und in unseren Händen. Die Spieler werden voller Energie und Leidenschaft sein, das ist sehr wichtig. Mit unseren Fans im Rücken sind wir ein Mann mehr.

Text: eintracht.de, Foto: getty images

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