HESSISCHER FUSSBALL-VERBAND e.V.

Hessische Topteams: Riera-Premiere bei Union Berlin

Am Freitagabend um 20:30 Uhr startet die neue Eintracht-Zeitrechnung unter Trainer Albert Riera mit dem Anpfiff bei Union Berlin.

Albert Riera über …

… das Abschlusstraining: Ich möchte mich für die Verspätung entschuldigen. Disziplin ist das Wichtigste. Doch wir haben nicht viel Zeit, die wir so gut wie möglich nutzen möchten. Das ist meine Verantwortung. Jetzt fühle ich, dass ich den Spielern alles, was ich wollte, mitgegeben habe. Alle Abläufe und Regeln, die wir auf dem Platz benötigen: defensiv, offensiv, unseren Matchplan. Ich habe viele Dinge gesehen, die wir angehen müssen. Deshalb ging es länger. Doch jetzt bin ich glücklich und erwartungsfroh, weil ich das Gefühl habe, alles getan zu haben, damit die Mannschaft am Freitag ein gutes Spiel machen wird. Fußball gibt dir keine Zeit. Wir müssen bereit sein. Ich habe das Gefühl, das sind wir.

… die Inhalte der ersten vier Trainingstage: Alles! Offensiv, defensiv, Aufbauspiel, Pressing. Bei diesem Spiel geht es um Tore und deshalb darum, so viele Chancen wie möglich zu kreieren.

… Personelles: Ich möchte nichts verraten, weder zum Torwart noch zum Innenverteidiger noch zu jemand anderen, weil der Überraschungsfaktor sehr wichtig ist.

… die erste Elf: Wir haben das Spiel gegen Union vorab simuliert. Die erste Elf steht fest. In meiner Überzeugung ist ein Tag vorher optimal. Drei Tage vorher wären zu viel, eine Stunde vorher zu wenig.

… den Eindruck von der Mannschaft: Die Jungs haben ein Leuchten in den Augen. Das ist mir wichtig. Wir hatten ein Meeting von über 1:35 Stunde. Es ging so lange, bis ich überzeugt war, dass die Spieler verstanden haben. Erst dann ging es raus auf den Platz und an die Praxis.

… Gegner Union Berlin: Union Berlin steht für viele lange und zweite Bälle. Im Fußball gibt es nicht den besten Weg zum Erfolg. Jeder hat seinen eigenen Stil. Meiner ist ein anderer. Ist der Ball in der Luft, steht die Chance für jedes Team bei 50:50. Ich will nicht 50:50, ich will den Ball. Wir bevorzugen einen ganz anderen Stil. Deshalb ist dieser Gegner tatsächlich nicht der beste für mich zum Einstand, sondern direkt eine größere Herausforderung: Sie forcieren viel Situationen, die zweiten Bälle, die Hektik und Missverständnisse hervorrufen sollen. Doch wenn wir den Ball haben, liegt es allein an uns, unseren Plan umzusetzen. Entscheidend ist unser Glaube daran. Den habe ich.

…seine ersten Tage: Diese Woche war für mich persönlich verrückt, es gab so viel zu tun. Aber das ist mein Job und ich liebe, was ich tue. Es ist mir egal, wie viele Stunden ich brauche, um dieses Team besser zu machen. Deswegen hatte ich diese Woche nicht viel Zeit für meine Familie.

Text: Eintracht.de, Foto: getty images

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