HESSISCHER FUSSBALL-VERBAND e.V.

Hessische Topteams: Eintracht-Wende gegen Leverkusen?

Eintracht Frankfurt trifft am Samstag auf Bayer Leverkusen.

Interimstrainer Dennis Schmitt über …

… die Vorbereitung auf Samstag: Wir haben die Jungs am Donnerstag in Ruhe und regenerieren lassen, weil sie viel investiert haben gegen Tottenham, was auch die Daten belegen. Wir haben einen Schritt nach vorne in Richtung Kompaktheit und der Arbeit gegen den Ball gemacht. Standardsituationen und generell in allen Höhen des Feldes müssen wir sauber verteidigen sowie bei Ballgewinn und in Ballbesitz bessere Lösungen finden, damit wir torgefährlich werden. Wir hatten dahingehend ein gutes Abschlusstraining. Grundsätzlich finde ich, dass seit Beginn unserer Zusammenarbeit jede Einheit täglich besser wurde. Wir haben alle Themen angesprochen und erwarten den nächsten Schritt.

… Gegner Bayer 04: Leverkusen hat eine gute Mannschaft, die in der Champions League ein Erfolgserlebnis eingefahren hat gegen Villarreal. Mit Aleix García habe ich in Belgien zusammengearbeitet, er und viele andere sind richtig gute Zocker. Dazu kommt Schick als Zielspieler, Grimaldo hat europaweit bei Standards außergewöhnliche Qualitäten. Darauf sind wir vorbereitet.

… die eigene Herangehensweise: In den vergangenen drei Spielen haben wir gezeigt, dass wir ohne Ball Schritte nach vorne gemacht haben: hohes Pressing, tiefer Block – wir sind variabel. Das möchten wir uns beibehalten und wieder stabil, kompakt, aggressiv, intensiv auftreten. Dann wird es schwer gegen uns. Es besteht die Möglichkeit, dass wir es personell etwas offensiver angehen oder es so lassen wie am Mittwoch. Wir lassen uns alle Optionen offen.

… die personelle Situation: Soweit sind alle fit, die zuletzt zur Verfügung standen. Wer raus- oder reinrückt, werde ich nicht verraten. Auf jeden Fall haben wir mehr Optionen als unter der Woche. Das stimmt uns positiv.

… Rasmus Kristensen: Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Maske stört, weil das Sichtfeld beeinträchtig und die Atmung schwerer ist. Aber Rasmus Kristensen ist in sehr guter Verfassung, ein wichtiger Führungsspieler für uns, der mit seiner Art vorweg geht und den Kollegen und dem Stadion das Gefühl gibt, dass die Post abgeht. Ob dann mit oder ohne Maske, werden wir sehen.

… die Ausgangslage: Wir wissen um die Bedeutung des Spiels. Aber es ist keinem geholfen, wenn wir aufgeregt umherlaufen und allen erzählen, wie wichtig das Spiel ist. Das weiß jeder selbst. Die Aufgabe für uns als Trainer ist es, immer die Ruhe zu bewahren. Ohnehin ist jedes Spiel wichtig. Auch Tottenham war wichtig. Wir möchten einfach mit einem guten Spiel einen großen Schritt nach vorne machen. Das steht im Vordergrund – und hoffentlich mit einem besseren Ausgang als gegen Tottenham. Wir freuen uns auf Samstag!

Text: Eintracht.de, Foto: getty images

Artikel die dir gefallen könnten
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner